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Geschmacksprofile: sachliche Einordnung (z. B. fruchtig, süß, würzig)

„Geschmacksprofile“ sind beschreibende Kategorien, die den sensorischen Eindruck eines Aromas grob einordnen (z. B. fruchtig, süß/dessert, zitrisch, würzig, frisch). Sie sind keine Zutatenliste und keine Aussage über Rezepturen, sondern eine sprachliche Orientierungshilfe.

Wofür Profile genutzt werden

  • Orientierung in Sortimenten (Kategorisierung nach sensorischer Richtung)
  • Vergleichbarkeit zwischen Produktbeschreibungen (ohne Rezeptur-Aussage)
  • Reduktion von Missverständnissen (Profil ≠ Inhaltsstoffe)

Beispiele für neutrale Profile

  • Fruchtig: erinnert sensorisch an Früchte oder Fruchtmischungen
  • Süß/Dessert: erinnert an süße Back- oder Dessertnoten
  • Zitrisch: erinnert an Zitrusfrüchte oder säuerlich-frische Noten
  • Würzig: erinnert an Gewürze oder Kräuternoten
  • Frisch: beschreibt einen kühlenden oder „klaren“ Eindruck (ohne Aussage zur Zusammensetzung)

Häufige Missverständnisse

  • „Profil = Inhaltsstoffe“ Nein. Verbindlich sind Etikett und Produktbeschreibung.
  • „Profil garantiert den Geschmack“ Nein. Wahrnehmung ist subjektiv und kann je nach Anwendung/Matrix variieren.
  • „Gleicher Profilname = gleiche Rezeptur“ Nein. Profile sind sprachliche Kategorien, keine Rezepturen.